Duftnote

Zibet

Zibet ist in unserem Katalog bei 35 Düften als Duftnote erfasst und steht dabei überwiegend als Basisnote.

Was Zibet ist

Statt eine fremde Beschreibung umzuformulieren, steht hier der belegte Satz im Wortlaut – umgeschriebene Fremdtexte sehen aus wie eigene und sind es nicht.

Der Zibet (im 16. Jahrhundert über italienisch zibetto; „Zibet; Zibetkatze“; von mittellateinisch zibethum; „Zibetkatze; Sekret der Zibetkatze“; von arabisch zabād „Schaum“) ist ein stark und im natürlichen Zustand äußerst unangenehm faulig riechendes, öliges, dickflüssiges Sekret aus den walnussgroßen, paarigen Drüsensäcken, Perianaldrüsen unterhalb des Afters verschiedener Zibetkatzen.

Einordnung im Duft

In unserem Katalog steht diese Note überwiegend als Basisnote. Basisnoten verdunsten am langsamsten; sie bestimmen, was nach vielen Stunden noch auf Haut und Kleidung ist, und tragen damit die Haltbarkeit eines Dufts.

Für die Erklärungen im Wiki zählen wir Zibet zu den Moschus, Leder und Oud. Das ist unsere Einteilung und keine amtliche Systematik – sie entscheidet mit darüber, welche Haltbarkeit die Zusammensetzung eines Dufts erwarten lässt. Wie das gemeint ist, steht unter Flüchtigkeit.

Im Katalog

Zibet kommt in 35 Düften von 27 Marken aus den Jahren 1889 bis 2024 vor. Zu diesen Düften sind 47 Duftzwillinge erfasst.

Am häufigsten steht Zibet in Kompositionen der Duftrichtungen würzig, blumig, orientalisch, holzig.

Die Noten, die am öftesten danebenstehen, sind Jasmin, Moschus, Bergamotte, Patchouli, Vanille, Sandelholz, Amber, Rose. Das ist ausgezählt, keine Empfehlung: Häufige Nachbarschaft heißt nicht, dass zwei Noten gut zusammenpassen – sie heißt, dass sie oft gemeinsam eingesetzt werden.

35 Düfte mit Zibet

Aus unserem Katalog, nach Bekanntheit sortiert. Der Link führt in den Wiki-Artikel, wo es ihn gibt, sonst direkt auf die Duftseite mit den Duftzwillingen.

Quellen

  1. Zibet – Wikipedia, Wikipedia, CC BY-SA 4.0, abgerufen am 15.08.2026