Duftnote

Bibergeil

Bibergeil ist in unserem Katalog bei 19 Düften als Duftnote erfasst und steht dabei überwiegend als Basisnote.

Was Bibergeil ist

Statt eine fremde Beschreibung umzuformulieren, steht hier der belegte Satz im Wortlaut – umgeschriebene Fremdtexte sehen aus wie eigene und sind es nicht.

Das Bibergeil oder Castoreum ist ein Sekret aus speziellen, paarig zusammenhängenden und keulenförmigen Beuteln oder Taschen, Castorbeuteln (irreführend Drüsensäcken) unter dem Schambein des Bibers (Castor fiber und Castor canadensis), das zu einer gleichnamigen pulverförmigen Drogenmasse verarbeitet werden kann. Es sind jedoch keine Drüsen in histologischem Sinn, denn sie sezernieren nicht.

Einordnung im Duft

In unserem Katalog steht diese Note überwiegend als Basisnote. Basisnoten verdunsten am langsamsten; sie bestimmen, was nach vielen Stunden noch auf Haut und Kleidung ist, und tragen damit die Haltbarkeit eines Dufts.

Für die Erklärungen im Wiki zählen wir Bibergeil zu den Moschus, Leder und Oud. Das ist unsere Einteilung und keine amtliche Systematik – sie entscheidet mit darüber, welche Haltbarkeit die Zusammensetzung eines Dufts erwarten lässt. Wie das gemeint ist, steht unter Flüchtigkeit.

Im Katalog

Bibergeil kommt in 19 Düften von 16 Marken aus den Jahren 1925 bis 2022 vor. Zu diesen Düften sind 21 Duftzwillinge erfasst.

Am häufigsten steht Bibergeil in Kompositionen der Duftrichtungen würzig, holzig, orientalisch, blumig.

Die Noten, die am öftesten danebenstehen, sind Moschus, Patchouli, Jasmin, Rose, Eichenmoos, Leder, Weihrauch, Bergamotte. Das ist ausgezählt, keine Empfehlung: Häufige Nachbarschaft heißt nicht, dass zwei Noten gut zusammenpassen – sie heißt, dass sie oft gemeinsam eingesetzt werden.

19 Düfte mit Bibergeil

Aus unserem Katalog, nach Bekanntheit sortiert. Der Link führt in den Wiki-Artikel, wo es ihn gibt, sonst direkt auf die Duftseite mit den Duftzwillingen.

Quellen

  1. Bibergeil – Wikipedia, Wikipedia, CC BY-SA 4.0, abgerufen am 15.08.2026