Duft im Wiki

Mugler A*Men

Mugler A*Men ist ein Duft der Marke Mugler. Genannt werden die Noten Koriander, Lavendel und Bergamotte.

Duftverlauf

A*Men ist als Duftpyramide dokumentiert: 4 Kopf-, 6 Herz- und 8 Basisnoten. Den Auftakt machen Koriander, Lavendel, Bergamotte und Pfefferminze. Diese Noten sind die flüchtigsten der Komposition – sie prägen die ersten Minuten und sind danach weitgehend verflogen. Das Herz aus Karamell, Patchouli, Honig, Maiglöckchen, Jasmin und Zedernholz trägt den eigentlichen Charakter; es tritt hervor, sobald der Kopf abklingt, und bleibt über Stunden erkennbar. Die Basis aus Kaffee, Tonkabohne, Amber, Benzoe, Moschus, Sandelholz, Styrax und Vanille verdunstet am langsamsten und bestimmt, was am Ende des Tages auf Haut und Kleidung übrig ist.

Herznoten der Charakter, über Stunden

Basisnoten was am längsten bleibt

Einordnung

Die folgende Einordnung ist aus der Notenstruktur abgeleitet und keine Messung – sie sagt, was die Zusammensetzung erwarten lässt, nicht, wie der Duft auf jeder Haut wirkt. Den Grundcharakter bestimmen süße Gourmandnoten, Hölzer und Harze und Ambra. Schwere Harze, Hölzer, Süße und tierische Noten setzen sich in Kälte besser durch als in Hitze – die Zusammensetzung spricht für Herbst und Winter. Für den Alltag im Büro ist ein solcher Aufbau meist zu präsent; sein Platz ist der Abend.

Haltbarkeit und Sillage

Wie lange ein Duft hält, entscheidet in erster Linie die Flüchtigkeit der eingesetzten Stoffe, nicht der Preis auf dem Flakon. Leichte Moleküle – Zitrusöle, aquatische und grüne Noten – haben einen hohen Dampfdruck, verdunsten schnell und sind deshalb nach ein bis zwei Stunden weitgehend verschwunden. Schwere Moleküle – Harze, Ambra, Oud, Vanille, Moschus – verdunsten langsam und bleiben von selbst auf Haut und Kleidung stehen. Ein rein zitrischer Duft, der acht Stunden trägt, ist physikalisch kaum zu bauen; eine Ambra-Vanille-Komposition, die nach zwei Stunden weg ist, ebenso wenig.

Bei A*Men stehen 8 Noten in der Basis, davon 8 in den langsam verdunstenden Gruppen (Harze, Hölzer, Süße, Moschus und Leder), und 4 in der flüchtigen Kopfnote. Ein solcher Unterbau trägt von sich aus lange.

Für Duftzwillinge folgt daraus zweierlei. Erstens gilt dieselbe Physik: Ein Dupe, der dieselbe Notenstruktur trifft, kann nicht deutlich länger halten als sein Vorbild, und ein Zitrusdupe hält nicht länger, weil er teurer ist. Zweitens gibt es doch einen Unterschied, und er liegt beim Duftölanteil – nachprüfen lässt er sich nicht, weil kein Anbieter seine Rezeptur veröffentlicht.

Die Begriffe dahinter im Einzelnen: Flüchtigkeit, Dampfdruck und Duftnote.

Geschichte und Rezeption

Zur Entstehungsgeschichte von A*Men selbst ist uns keine belastbare Quelle bekannt: Parfumo, Fragrantica und Basenotes sperren maschinelle Abrufe aus, und eine erfundene Entstehungsgeschichte wäre schlimmer als keine. Belegt ist dagegen der Hintergrund der Marke Mugler.

Zum Hintergrund der Marke: Mugler im Wiki.

Verwandte Düfte

Die folgenden Düfte teilen die meisten Noten mit A*Men. Gemessen ist die Schnittmenge der erfassten Noten, nicht der Geruchseindruck – wie stark eine Note dosiert ist, steht in keiner öffentlichen Quelle. Zwei Düfte mit denselben acht Noten können deshalb verschieden riechen.

Duftzwillinge zu A*Men

Erfasst sind 3 Duftzwillinge aus 2 Shops (Perfume Parlour, ÉCLAT), der günstigste liegt bei 45,4 Cent pro Milliliter. Preise, Nähe zum Original und unsere Empfehlung stehen auf der Vergleichsseite – sie ändern sich zu oft, um in einem Artikeltext zu stehen.

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