Duftnote

Moschus

Moschus ist in unserem Katalog bei 615 Düften als Duftnote erfasst und steht dabei überwiegend als Basisnote.

Was Moschus ist

Statt eine fremde Beschreibung umzuformulieren, steht hier der belegte Satz im Wortlaut – umgeschriebene Fremdtexte sehen aus wie eigene und sind es nicht.

Moschus (deutsch seit dem 17. Jahrhundert; wie lateinisch muscus von griechisch μόσχος moschos und dies laut Walde und Hofmann über altpersisch musk von altindisch muskah; ‚Hoden‘), in älteren Texten auch als (eine Art von) Bisam bezeichnet, ist das getrocknete, pulverförmige und stark riechende Sekret (Präputialsekret) aus dem haarigen Moschusbeutel (Präputialdrüse zwischen Nabel und Penis) vom m

Einordnung im Duft

In unserem Katalog steht diese Note überwiegend als Basisnote. Basisnoten verdunsten am langsamsten; sie bestimmen, was nach vielen Stunden noch auf Haut und Kleidung ist, und tragen damit die Haltbarkeit eines Dufts.

Für die Erklärungen im Wiki zählen wir Moschus zu den Moschus, Leder und Oud. Das ist unsere Einteilung und keine amtliche Systematik – sie entscheidet mit darüber, welche Haltbarkeit die Zusammensetzung eines Dufts erwarten lässt. Wie das gemeint ist, steht unter Flüchtigkeit.

Im Katalog

Moschus kommt in 615 Düften von 196 Marken aus den Jahren 1906 bis 2026 vor. Zu diesen Düften sind 994 Duftzwillinge erfasst.

Am häufigsten steht Moschus in Kompositionen der Duftrichtungen würzig, süß, holzig, blumig.

Die Noten, die am öftesten danebenstehen, sind Vanille, Bergamotte, Amber, Jasmin, Sandelholz, Patchouli, Rose, Zedernholz. Das ist ausgezählt, keine Empfehlung: Häufige Nachbarschaft heißt nicht, dass zwei Noten gut zusammenpassen – sie heißt, dass sie oft gemeinsam eingesetzt werden.

615 Düfte mit Moschus

Aus unserem Katalog, nach Bekanntheit sortiert. Der Link führt in den Wiki-Artikel, wo es ihn gibt, sonst direkt auf die Duftseite mit den Duftzwillingen.

Gezeigt sind die 120 bekanntesten von 615. Der vollständige Katalog steht unter Alle Originale.

Quellen

  1. Moschus – Wikipedia, Wikipedia, CC BY-SA 4.0, abgerufen am 15.08.2026