Givenchy Amarige
Givenchy Amarige ist ein Damenduft der Marke Givenchy, der 1991 erschien und als Eau de Toilette verkauft wird. Die Duftrichtung ist blumig, fruchtig und orientalisch, im Vordergrund stehen Pfirsich, Mandarine und Neroli, komponiert haben ihn Dominique Ropion und Jean-Louis Sieuzac.
Duftverlauf
Amarige ist als Duftpyramide dokumentiert: 6 Kopf-, 12 Herz- und 7 Basisnoten. Den Auftakt machen Pfirsich, Mandarine, Neroli, Veilchen, Pflaume und Rosenholz. Diese Noten sind die flüchtigsten der Komposition – sie prägen die ersten Minuten und sind danach weitgehend verflogen. Das Herz aus Tuberose, Ylang-Ylang, Gardenie, Gartennelke, Jasmin, Kassia, Mimose, Rose, Orchidee, Robinie, Schwarze Johannisbeere und rote Beeren trägt den eigentlichen Charakter; es tritt hervor, sobald der Kopf abklingt, und bleibt über Stunden erkennbar. Die Basis aus Sandelholz, holzige Noten, Amber, Moschus, Tonkabohne, Vanille und Zeder verdunstet am langsamsten und bestimmt, was am Ende des Tages auf Haut und Kleidung übrig ist.
Kopfnoten die ersten Minuten, am flüchtigsten



PflaumeDie Pflaume oder Kultur-Pflaume (Prunus domestica) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Prunus in der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Sie wurde als natürlich entstandener Artbastard von Schlehe (Prunus spinosa; tetraploid; 2n = 32) und Kirschpflaume, (Prunus cerasifera; diploid; 2n = 16) angesehen und wäre damit ein allohexaploider Additionsbastard.Pflaume – Wikipedia
Herznoten der Charakter, über Stunden
- TuberoseDie Tuberose (Agave polianthes), spanisch nardo, amole, tuberosa oder vara de San José ‚Josefstab‘, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Agaven (Agave) in der Unterfamilie der Agavengewächse (Agavoideae). Das Artepitheton polianthes leitet sich von den griechischen Worten polios für ‚grau‘, ‚weißlich‘ sowie anthos für ‚Blüte‘, aber auch von polion, einem stark duftenden Lippenblütler ab und veTuberose – Wikipedia

GardenieDie Gardenie (Gardenia jasminoides) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Gardenien (Gardenia) innerhalb der Familie der Rötegewächse (Rubiaceae). Ihre Sorten werden als Zierpflanzen verwendet; wegen ihrer früheren Nutzung besonders in der Romantik wird sie auch Knopflochblume oder Blumen-Gardenie genannt.Gardenie – Wikipedia
GartennelkeDie Landnelke oder Edel-Nelke (Dianthus caryophyllus), in kultivierter Form meist Gartennelke, Garten-Nelke oder kurz Nelke genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Nelken (Dianthus) innerhalb der Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae). Sie stammt aus dem Mittelmeerraum und wird seit dem Altertum als Zierpflanze kultiviert.Landnelke – Wikipedia
- KassiaZu dieser Note liegt uns noch keine belegte Erklärung vor.im Katalog sonst meist Kopfnote
MimoseDie Mimose (Mimosa pudica), auch Schamhafte Sinnpflanze genannt, ist eine tropische Pflanzenart in der Unterfamilie der Mimosengewächse (Mimosoideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Oft werden auch als Ziergehölze kultivierte Akazien (Acacia) wie Acacia dealbata als „Mimosen“ bezeichnet.Mimose – Wikipedia
RobinieDie Gewöhnliche Robinie (Robinia pseudoacacia), auch verkürzt Robinie, Gemeine Robinie, Weiße Robinie, Falsche Akazie, Scheinakazie, Gemeiner Schotendorn oder Silberregen genannt, ist ein sommergrüner Laubbaum. Sie stammt aus Nordamerika und wird seit fast 400 Jahren überall in Europa in Parks und Gärten gepflanzt.Gewöhnliche Robinie – Wikipedia- Schwarze JohannisbeereZu dieser Note liegt uns noch keine belegte Erklärung vor.
rote BeerenZu dieser Note liegt uns noch keine belegte Erklärung vor.im Katalog sonst meist Kopfnote
Basisnoten was am längsten bleibt

- holzige NotenZu dieser Note liegt uns noch keine belegte Erklärung vor.

MoschusMoschus (deutsch seit dem 17. Jahrhundert; wie lateinisch muscus von griechisch μόσχος moschos und dies laut Walde und Hofmann über altpersisch musk von altindisch muskah; ‚Hoden‘), in älteren Texten auch als (eine Art von) Bisam bezeichnet, ist das getrocknete, pulverförmige und stark riechende Sekret (Präputialsekret) aus dem haarigen Moschusbeutel (Präputialdrüse zwischen Nabel und Penis) vom mMoschus – Wikipedia
TonkabohneDer Tonkabohnenbaum (Dipteryx odorata), auch Toncabaum oder Sarrapia genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Dipteryx in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Sie kommt im nördlichen Südamerika vor.Tonkabohnenbaum – Wikipedia

Einordnung
Die folgende Einordnung ist aus der Notenstruktur abgeleitet und keine Messung – sie sagt, was die Zusammensetzung erwarten lässt, nicht, wie der Duft auf jeder Haut wirkt. Den Grundcharakter bestimmen Blüten, Fruchtnoten und Hölzer. Als Duftrichtung ist blumig, fruchtig und orientalisch erfasst. Schwere Harze, Hölzer, Süße und tierische Noten setzen sich in Kälte besser durch als in Hitze – die Zusammensetzung spricht für Herbst und Winter. Für den Alltag im Büro ist ein solcher Aufbau meist zu präsent; sein Platz ist der Abend. Vermarktet wird Amarige als Damenduft; das ist eine Angabe des Herstellers und keine Eigenschaft der Komposition.
Haltbarkeit und Sillage
Wie lange ein Duft hält, entscheidet in erster Linie die Flüchtigkeit der eingesetzten Stoffe, nicht der Preis auf dem Flakon. Leichte Moleküle – Zitrusöle, aquatische und grüne Noten – haben einen hohen Dampfdruck, verdunsten schnell und sind deshalb nach ein bis zwei Stunden weitgehend verschwunden. Schwere Moleküle – Harze, Ambra, Oud, Vanille, Moschus – verdunsten langsam und bleiben von selbst auf Haut und Kleidung stehen. Ein rein zitrischer Duft, der acht Stunden trägt, ist physikalisch kaum zu bauen; eine Ambra-Vanille-Komposition, die nach zwei Stunden weg ist, ebenso wenig.
Bei Amarige stehen 7 Noten in der Basis, davon 7 in den langsam verdunstenden Gruppen (Harze, Hölzer, Süße, Moschus und Leder), und 6 in der flüchtigen Kopfnote. Ein solcher Unterbau trägt von sich aus lange.
Erfasst sind dazu Community-Wertungen auf einer Skala bis 10: Haltbarkeit 8,5, Sillage 8,1 (407 Stimmen). Das sind Eindrücke vieler Träger, keine Laborwerte.
Für Duftzwillinge folgt daraus zweierlei. Erstens gilt dieselbe Physik: Ein Dupe, der dieselbe Notenstruktur trifft, kann nicht deutlich länger halten als sein Vorbild, und ein Zitrusdupe hält nicht länger, weil er teurer ist. Zweitens gibt es doch einen Unterschied, und er liegt beim Duftölanteil – nachprüfen lässt er sich nicht, weil kein Anbieter seine Rezeptur veröffentlicht.
Die Begriffe dahinter im Einzelnen: Flüchtigkeit, Dampfdruck und Duftnote.
Geschichte und Rezeption
Zur Entstehung von Amarige liegt ein enzyklopädischer Eintrag vor. Wikipedia schreibt dazu: „Amarige is a perfume produced by French fashion house Givenchy. Amarige was introduced in 1991, created by perfumer Dominique Ropion." (Amarige – Wikipedia, abgerufen am 15.08.2026). Weitere Angaben zu Reformulierungen oder Auszeichnungen sind uns nicht belegt; wo nichts steht, ist auch nichts überliefert.
Zum Hintergrund der Marke: Givenchy im Wiki.
Verwandte Düfte
Die folgenden Düfte teilen die meisten Noten mit Amarige. Gemessen ist die Schnittmenge der erfassten Noten, nicht der Geruchseindruck – wie stark eine Note dosiert ist, steht in keiner öffentlichen Quelle. Zwei Düfte mit denselben acht Noten können deshalb verschieden riechen.
- Jil Sander Nº 414 von 26 Noten gemeinsam
- Mugler Angel12 von 24 Noten gemeinsam
- Chanel Allure Homme12 von 25 Noten gemeinsam
- Dior Poison12 von 22 Noten gemeinsam
- Dior Poison12 von 22 Noten gemeinsam
- Fendi Fendi12 von 24 Noten gemeinsam
- Guerlain Samsara11 von 17 Noten gemeinsam
- Yves Saint Laurent Opium11 von 30 Noten gemeinsam
Duftzwillinge zu Amarige
Erfasst sind 1 Duftzwilling aus 1 Shop (Perfume Parlour), der günstigste liegt bei 62,3 Cent pro Milliliter. Preise, Nähe zum Original und unsere Empfehlung stehen auf der Vergleichsseite – sie ändern sich zu oft, um in einem Artikeltext zu stehen.
Quellen
- Givenchy Amarige – Datensatz, parfumo.de, abgerufen am 15.08.2026
- Amarige – Wikipedia, Wikipedia, CC BY-SA 4.0, abgerufen am 15.08.2026