Duft im Wiki

Dior Hypnotic Poison

Dior Hypnotic Poison ist ein Damenduft der Marke Dior, der 2014 erschien und als Eau de Parfum verkauft wird. Die Duftrichtung ist orientalisch, süß und gourmand, im Vordergrund stehen Lakritze, Vanille und Tonkabohne.

Duftverlauf

Zu Hypnotic Poison ist keine Duftpyramide dokumentiert – überliefert ist nur, welche Noten überhaupt vorkommen, ohne Zuordnung zu Kopf, Herz und Basis: Lakritze, Vanille, Tonkabohne, Jasmin-Sambac Absolue und Orangenblüte Absolue. Eine Pyramide zu behaupten, die wir nicht kennen, hieße sie zu erfinden; deshalb steht hier die flache Liste.

Weitere Noten ohne überlieferte Ebenenangabe

Einordnung

Die folgende Einordnung ist aus der Notenstruktur abgeleitet und keine Messung – sie sagt, was die Zusammensetzung erwarten lässt, nicht, wie der Duft auf jeder Haut wirkt. Den Grundcharakter bestimmen süße Gourmandnoten und Blüten. Als Duftrichtung ist orientalisch, süß und gourmand erfasst. Schwere Harze, Hölzer, Süße und tierische Noten setzen sich in Kälte besser durch als in Hitze – die Zusammensetzung spricht für Herbst und Winter. Für den Alltag im Büro ist ein solcher Aufbau meist zu präsent; sein Platz ist der Abend. Vermarktet wird Hypnotic Poison als Damenduft; das ist eine Angabe des Herstellers und keine Eigenschaft der Komposition.

Haltbarkeit und Sillage

Wie lange ein Duft hält, entscheidet in erster Linie die Flüchtigkeit der eingesetzten Stoffe, nicht der Preis auf dem Flakon. Leichte Moleküle – Zitrusöle, aquatische und grüne Noten – haben einen hohen Dampfdruck, verdunsten schnell und sind deshalb nach ein bis zwei Stunden weitgehend verschwunden. Schwere Moleküle – Harze, Ambra, Oud, Vanille, Moschus – verdunsten langsam und bleiben von selbst auf Haut und Kleidung stehen. Ein rein zitrischer Duft, der acht Stunden trägt, ist physikalisch kaum zu bauen; eine Ambra-Vanille-Komposition, die nach zwei Stunden weg ist, ebenso wenig.

Erfasst sind dazu Community-Wertungen auf einer Skala bis 10: Haltbarkeit 8,6, Sillage 8,1 (537 Stimmen). Das sind Eindrücke vieler Träger, keine Laborwerte.

Für Duftzwillinge folgt daraus zweierlei. Erstens gilt dieselbe Physik: Ein Dupe, der dieselbe Notenstruktur trifft, kann nicht deutlich länger halten als sein Vorbild, und ein Zitrusdupe hält nicht länger, weil er teurer ist. Zweitens gibt es doch einen Unterschied, und er liegt beim Duftölanteil – nachprüfen lässt er sich nicht, weil kein Anbieter seine Rezeptur veröffentlicht.

Die Begriffe dahinter im Einzelnen: Flüchtigkeit, Dampfdruck und Duftnote.

Geschichte und Rezeption

Zur Entstehungsgeschichte von Hypnotic Poison selbst ist uns keine belastbare Quelle bekannt: Parfumo, Fragrantica und Basenotes sperren maschinelle Abrufe aus, und eine erfundene Entstehungsgeschichte wäre schlimmer als keine. Belegt ist dagegen der Hintergrund der Marke Dior.

Zum Hintergrund der Marke: Dior im Wiki.

Verwandte Düfte

Die folgenden Düfte teilen die meisten Noten mit Hypnotic Poison. Gemessen ist die Schnittmenge der erfassten Noten, nicht der Geruchseindruck – wie stark eine Note dosiert ist, steht in keiner öffentlichen Quelle. Zwei Düfte mit denselben acht Noten können deshalb verschieden riechen.

Duftzwillinge zu Hypnotic Poison

Zu Hypnotic Poison ist bei den erfassten Anbietern bisher kein Duftzwilling gelistet. Die Duftseite zeigt, was sich daran ändert, sobald ein Shop einen aufnimmt.

Quellen

  1. Dior Hypnotic Poison – Datensatz, parfumo.de, abgerufen am 15.08.2026