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Chanel No. 5

Chanel No. 5 ist ein Duft. Genannt werden die Noten Aldehyde, Bergamotte und Neroli.

Duftverlauf

Chanel No. 5 ist als Duftpyramide dokumentiert: 4 Kopf-, 4 Herz- und 4 Basisnoten. Den Auftakt machen Aldehyde, Bergamotte, Neroli und Zitrone. Diese Noten sind die flüchtigsten der Komposition – sie prägen die ersten Minuten und sind danach weitgehend verflogen. Das Herz aus Grasse-Jasmin, Iris, Maiglöckchen und Mairose trägt den eigentlichen Charakter; es tritt hervor, sobald der Kopf abklingt, und bleibt über Stunden erkennbar. Die Basis aus Amber, Sandelholz, Vanille und Vetiver verdunstet am langsamsten und bestimmt, was am Ende des Tages auf Haut und Kleidung übrig ist.

Einordnung

Die folgende Einordnung ist aus der Notenstruktur abgeleitet und keine Messung – sie sagt, was die Zusammensetzung erwarten lässt, nicht, wie der Duft auf jeder Haut wirkt. Den Grundcharakter bestimmen Zitrusnoten, Blüten und Hölzer. Zwischen flüchtigen und schweren Noten hält sich die Komposition ungefähr die Waage; sie ist damit ganzjährig tragbar. Er lässt sich sowohl tagsüber als auch abends tragen.

Haltbarkeit und Sillage

Wie lange ein Duft hält, entscheidet in erster Linie die Flüchtigkeit der eingesetzten Stoffe, nicht der Preis auf dem Flakon. Leichte Moleküle – Zitrusöle, aquatische und grüne Noten – haben einen hohen Dampfdruck, verdunsten schnell und sind deshalb nach ein bis zwei Stunden weitgehend verschwunden. Schwere Moleküle – Harze, Ambra, Oud, Vanille, Moschus – verdunsten langsam und bleiben von selbst auf Haut und Kleidung stehen. Ein rein zitrischer Duft, der acht Stunden trägt, ist physikalisch kaum zu bauen; eine Ambra-Vanille-Komposition, die nach zwei Stunden weg ist, ebenso wenig.

Bei Chanel No. 5 stehen 4 Noten in der Basis, davon 4 in den langsam verdunstenden Gruppen (Harze, Hölzer, Süße, Moschus und Leder), und 4 in der flüchtigen Kopfnote. Ein solcher Unterbau trägt von sich aus lange.

Für Duftzwillinge folgt daraus zweierlei. Erstens gilt dieselbe Physik: Ein Dupe, der dieselbe Notenstruktur trifft, kann nicht deutlich länger halten als sein Vorbild, und ein Zitrusdupe hält nicht länger, weil er teurer ist. Zweitens gibt es doch einen Unterschied, und er liegt beim Duftölanteil – nachprüfen lässt er sich nicht, weil kein Anbieter seine Rezeptur veröffentlicht.

Die Begriffe dahinter im Einzelnen: Flüchtigkeit, Dampfdruck und Duftnote.

Geschichte und Rezeption

Zur Entstehung von Chanel No. 5 liegt ein enzyklopädischer Eintrag vor. Wikipedia schreibt dazu: „Chanel No. 5 is the first perfume launched by French couturier Gabrielle "Coco" Chanel in 1921." (Chanel No. 5 – Wikipedia, abgerufen am 15.08.2026). Weitere Angaben zu Reformulierungen oder Auszeichnungen sind uns nicht belegt; wo nichts steht, ist auch nichts überliefert.

Zum Hintergrund der Marke: Chanel im Wiki.

Verwandte Düfte

Die folgenden Düfte teilen die meisten Noten mit Chanel No. 5. Gemessen ist die Schnittmenge der erfassten Noten, nicht der Geruchseindruck – wie stark eine Note dosiert ist, steht in keiner öffentlichen Quelle. Zwei Düfte mit denselben acht Noten können deshalb verschieden riechen.

Duftzwillinge zu Chanel No. 5

Erfasst sind 4 Duftzwillinge aus 2 Shops (TC Duftzwillinge, ÉCLAT), der günstigste liegt bei 35,0 Cent pro Milliliter. Preise, Nähe zum Original und unsere Empfehlung stehen auf der Vergleichsseite – sie ändern sich zu oft, um in einem Artikeltext zu stehen.

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Quellen

  1. Chanel No. 5 – Wikipedia, Wikipedia, CC BY-SA 4.0, abgerufen am 15.08.2026