Duft im Wiki

Stella McCartney Stella

Stella McCartney Stella ist ein Damenduft der Marke Stella McCartney, der 2003 erschien und als Eau de Parfum verkauft wird. Die Duftrichtung ist blumig, frisch und fruchtig, im Vordergrund stehen Rose, Pfingstrose und Mandarine, komponiert hat ihn Jacques Cavallier-Belletrud.

Duftverlauf

Stella ist als Duftpyramide dokumentiert: 3 Kopf-, 1 Herz- und 1 Basisnoten. Den Auftakt machen Rose, Pfingstrose und Mandarine. Diese Noten sind die flüchtigsten der Komposition – sie prägen die ersten Minuten und sind danach weitgehend verflogen. Das Herz aus Rose trägt den eigentlichen Charakter; es tritt hervor, sobald der Kopf abklingt, und bleibt über Stunden erkennbar. Die Basis aus Amber verdunstet am langsamsten und bestimmt, was am Ende des Tages auf Haut und Kleidung übrig ist.

Einordnung

Die folgende Einordnung ist aus der Notenstruktur abgeleitet und keine Messung – sie sagt, was die Zusammensetzung erwarten lässt, nicht, wie der Duft auf jeder Haut wirkt. Den Grundcharakter bestimmen Blüten, Harze und Ambra und Zitrusnoten. Als Duftrichtung ist blumig, frisch und fruchtig erfasst. Zwischen flüchtigen und schweren Noten hält sich die Komposition ungefähr die Waage; sie ist damit ganzjährig tragbar. Er lässt sich sowohl tagsüber als auch abends tragen. Vermarktet wird Stella als Damenduft; das ist eine Angabe des Herstellers und keine Eigenschaft der Komposition.

Haltbarkeit und Sillage

Wie lange ein Duft hält, entscheidet in erster Linie die Flüchtigkeit der eingesetzten Stoffe, nicht der Preis auf dem Flakon. Leichte Moleküle – Zitrusöle, aquatische und grüne Noten – haben einen hohen Dampfdruck, verdunsten schnell und sind deshalb nach ein bis zwei Stunden weitgehend verschwunden. Schwere Moleküle – Harze, Ambra, Oud, Vanille, Moschus – verdunsten langsam und bleiben von selbst auf Haut und Kleidung stehen. Ein rein zitrischer Duft, der acht Stunden trägt, ist physikalisch kaum zu bauen; eine Ambra-Vanille-Komposition, die nach zwei Stunden weg ist, ebenso wenig.

Bei Stella stehen 1 Noten in der Basis, davon 1 in den langsam verdunstenden Gruppen (Harze, Hölzer, Süße, Moschus und Leder), und 3 in der flüchtigen Kopfnote. Der Unterbau ist vorhanden, aber schmal – lange Standzeiten sind damit nicht selbstverständlich.

Erfasst sind dazu Community-Wertungen auf einer Skala bis 10: Haltbarkeit 7,2, Sillage 6,5 (329 Stimmen). Das sind Eindrücke vieler Träger, keine Laborwerte.

Für Duftzwillinge folgt daraus zweierlei. Erstens gilt dieselbe Physik: Ein Dupe, der dieselbe Notenstruktur trifft, kann nicht deutlich länger halten als sein Vorbild, und ein Zitrusdupe hält nicht länger, weil er teurer ist. Zweitens gibt es doch einen Unterschied, und er liegt beim Duftölanteil – nachprüfen lässt er sich nicht, weil kein Anbieter seine Rezeptur veröffentlicht.

Die Begriffe dahinter im Einzelnen: Flüchtigkeit, Dampfdruck und Duftnote.

Geschichte und Rezeption

Zur Entstehungsgeschichte von Stella selbst ist uns keine belastbare Quelle bekannt: Parfumo, Fragrantica und Basenotes sperren maschinelle Abrufe aus, und eine erfundene Entstehungsgeschichte wäre schlimmer als keine. Belegt ist dagegen der Hintergrund der Marke Stella McCartney.

Zum Hintergrund der Marke: Stella McCartney im Wiki.

Verwandte Düfte

Die folgenden Düfte teilen die meisten Noten mit Stella. Gemessen ist die Schnittmenge der erfassten Noten, nicht der Geruchseindruck – wie stark eine Note dosiert ist, steht in keiner öffentlichen Quelle. Zwei Düfte mit denselben acht Noten können deshalb verschieden riechen.

Duftzwillinge zu Stella

Erfasst sind 2 Duftzwillinge aus 2 Shops (The Dua Brand, ÉCLAT), der günstigste liegt bei 84,3 Cent pro Milliliter. Preise, Nähe zum Original und unsere Empfehlung stehen auf der Vergleichsseite – sie ändern sich zu oft, um in einem Artikeltext zu stehen.

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Quellen

  1. Stella McCartney Stella – Datensatz, parfumo.de, abgerufen am 15.08.2026