Duftnote

französisches Labdanum

französisches Labdanum ist in unserem Katalog bei 1 Duft als Duftnote erfasst und steht dabei überwiegend als Basisnote.

Was französisches Labdanum ist

Statt eine fremde Beschreibung umzuformulieren, steht hier der belegte Satz im Wortlaut – umgeschriebene Fremdtexte sehen aus wie eigene und sind es nicht.

Ladanum oder Labdanum, auch (im Spätmittelalter schon fälschlich) Laudanum genannt, ist ein stark klebriges Harz, das im Mittelmeerraum aus verschiedenen Arten (so Cistus ladanifer; Cistus laurifolius oder Cistus creticus) von Zistrosen gewonnen wird. Im Sommer tritt unter Sonneneinwirkung das ölige Harz aus den Blättern und Zweigen, als würde die Pflanze schwitzen.

Einordnung im Duft

In unserem Katalog steht diese Note überwiegend als Basisnote. Basisnoten verdunsten am langsamsten; sie bestimmen, was nach vielen Stunden noch auf Haut und Kleidung ist, und tragen damit die Haltbarkeit eines Dufts.

Für die Erklärungen im Wiki zählen wir französisches Labdanum zu den Harzen und Ambra. Das ist unsere Einteilung und keine amtliche Systematik – sie entscheidet mit darüber, welche Haltbarkeit die Zusammensetzung eines Dufts erwarten lässt. Wie das gemeint ist, steht unter Flüchtigkeit.

Im Katalog

französisches Labdanum kommt in 1 Duft aus dem Jahr 2013 vor.

Am häufigsten steht französisches Labdanum in Kompositionen der Duftrichtungen cremig, gourmand, orientalisch, süß.

Die Noten, die am öftesten danebenstehen, sind Amber, Honig, Kakao, Patchouli, Styrax, Tabak, Vanille. Das ist ausgezählt, keine Empfehlung: Häufige Nachbarschaft heißt nicht, dass zwei Noten gut zusammenpassen – sie heißt, dass sie oft gemeinsam eingesetzt werden.

Ein Duft mit französisches Labdanum

Aus unserem Katalog, nach Bekanntheit sortiert. Der Link führt in den Wiki-Artikel, wo es ihn gibt, sonst direkt auf die Duftseite mit den Duftzwillingen.

Quellen

  1. Ladanum – Wikipedia, Wikipedia, CC BY-SA 4.0, abgerufen am 15.08.2026