Duft im Wiki

Jean Paul Gaultier Scandal

Jean Paul Gaultier Scandal ist ein Damenduft der Marke Jean Paul Gaultier, der 2017 erschien. Die Duftrichtung ist gourmand, süß und blumig, im Vordergrund stehen Blutorange und Gardenie, komponiert haben ihn Christophe Raynaud, DSM-Firmenich, Daphné Bugey und Fabrice Pellegrin.

Duftverlauf

Scandal ist als Duftpyramide dokumentiert: 2 Kopf-, 1 Herz- und 1 Basisnoten. Den Auftakt machen Blutorange und Gardenie. Diese Noten sind die flüchtigsten der Komposition – sie prägen die ersten Minuten und sind danach weitgehend verflogen. Das Herz aus Honig trägt den eigentlichen Charakter; es tritt hervor, sobald der Kopf abklingt, und bleibt über Stunden erkennbar. Die Basis aus Patchouli verdunstet am langsamsten und bestimmt, was am Ende des Tages auf Haut und Kleidung übrig ist.

Einordnung

Die folgende Einordnung ist aus der Notenstruktur abgeleitet und keine Messung – sie sagt, was die Zusammensetzung erwarten lässt, nicht, wie der Duft auf jeder Haut wirkt. Den Grundcharakter bestimmen süße Gourmandnoten, Zitrusnoten und Blüten. Als Duftrichtung ist gourmand, süß und blumig erfasst. Zwischen flüchtigen und schweren Noten hält sich die Komposition ungefähr die Waage; sie ist damit ganzjährig tragbar. Er lässt sich sowohl tagsüber als auch abends tragen. Vermarktet wird Scandal als Damenduft; das ist eine Angabe des Herstellers und keine Eigenschaft der Komposition.

Haltbarkeit und Sillage

Wie lange ein Duft hält, entscheidet in erster Linie die Flüchtigkeit der eingesetzten Stoffe, nicht der Preis auf dem Flakon. Leichte Moleküle – Zitrusöle, aquatische und grüne Noten – haben einen hohen Dampfdruck, verdunsten schnell und sind deshalb nach ein bis zwei Stunden weitgehend verschwunden. Schwere Moleküle – Harze, Ambra, Oud, Vanille, Moschus – verdunsten langsam und bleiben von selbst auf Haut und Kleidung stehen. Ein rein zitrischer Duft, der acht Stunden trägt, ist physikalisch kaum zu bauen; eine Ambra-Vanille-Komposition, die nach zwei Stunden weg ist, ebenso wenig.

Bei Scandal stehen 1 Noten in der Basis, davon 1 in den langsam verdunstenden Gruppen (Harze, Hölzer, Süße, Moschus und Leder), und 2 in der flüchtigen Kopfnote. Der Unterbau ist vorhanden, aber schmal – lange Standzeiten sind damit nicht selbstverständlich.

Erfasst sind dazu Community-Wertungen auf einer Skala bis 10: Haltbarkeit 8,1, Sillage 8,0 (806 Stimmen). Das sind Eindrücke vieler Träger, keine Laborwerte.

Für Duftzwillinge folgt daraus zweierlei. Erstens gilt dieselbe Physik: Ein Dupe, der dieselbe Notenstruktur trifft, kann nicht deutlich länger halten als sein Vorbild, und ein Zitrusdupe hält nicht länger, weil er teurer ist. Zweitens gibt es doch einen Unterschied, und er liegt beim Duftölanteil – nachprüfen lässt er sich nicht, weil kein Anbieter seine Rezeptur veröffentlicht.

Die Begriffe dahinter im Einzelnen: Flüchtigkeit, Dampfdruck und Duftnote.

Geschichte und Rezeption

Zur Entstehungsgeschichte von Scandal selbst ist uns keine belastbare Quelle bekannt: Parfumo, Fragrantica und Basenotes sperren maschinelle Abrufe aus, und eine erfundene Entstehungsgeschichte wäre schlimmer als keine. Belegt ist dagegen der Hintergrund der Marke Jean Paul Gaultier.

Zum Hintergrund der Marke: Jean Paul Gaultier im Wiki.

Duftzwillinge zu Scandal

Erfasst sind 11 Duftzwillinge aus 10 Shops (Dalal Duftzwillinge, Fiore Parfums, L'ARISÉ, Maison Afford, Misk Store, Perfume Parlour, TC Duftzwillinge, The Dua Brand, XSCENTRIC PARFUM, ÉCLAT), der günstigste liegt bei 24,0 Cent pro Milliliter. Preise, Nähe zum Original und unsere Empfehlung stehen auf der Vergleichsseite – sie ändern sich zu oft, um in einem Artikeltext zu stehen.

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Quellen

  1. Jean Paul Gaultier Scandal – Datensatz, parfumo.de, abgerufen am 15.08.2026