Initio Parfums Privés High Frequency
Initio Parfums Privés High Frequency ist ein Duft der Marke Initio Parfums Privés. Genannt werden die Noten Mandel und Hedion.
Duftverlauf
High Frequency ist als Duftpyramide dokumentiert: 2 Kopf-, 3 Herz- und 2 Basisnoten. Den Auftakt machen Mandel und Hedion. Diese Noten sind die flüchtigsten der Komposition – sie prägen die ersten Minuten und sind danach weitgehend verflogen. Das Herz aus Magnolie, Heliotrop und Jasmin trägt den eigentlichen Charakter; es tritt hervor, sobald der Kopf abklingt, und bleibt über Stunden erkennbar. Die Basis aus Vanille und Sandelholz verdunstet am langsamsten und bestimmt, was am Ende des Tages auf Haut und Kleidung übrig ist.
Kopfnoten die ersten Minuten, am flüchtigsten
Herznoten der Charakter, über Stunden
Basisnoten was am längsten bleibt
Einordnung
Die folgende Einordnung ist aus der Notenstruktur abgeleitet und keine Messung – sie sagt, was die Zusammensetzung erwarten lässt, nicht, wie der Duft auf jeder Haut wirkt. Den Grundcharakter bestimmen Blüten, süße Gourmandnoten und Hölzer. Schwere Harze, Hölzer, Süße und tierische Noten setzen sich in Kälte besser durch als in Hitze – die Zusammensetzung spricht für Herbst und Winter. Für den Alltag im Büro ist ein solcher Aufbau meist zu präsent; sein Platz ist der Abend.
Haltbarkeit und Sillage
Wie lange ein Duft hält, entscheidet in erster Linie die Flüchtigkeit der eingesetzten Stoffe, nicht der Preis auf dem Flakon. Leichte Moleküle – Zitrusöle, aquatische und grüne Noten – haben einen hohen Dampfdruck, verdunsten schnell und sind deshalb nach ein bis zwei Stunden weitgehend verschwunden. Schwere Moleküle – Harze, Ambra, Oud, Vanille, Moschus – verdunsten langsam und bleiben von selbst auf Haut und Kleidung stehen. Ein rein zitrischer Duft, der acht Stunden trägt, ist physikalisch kaum zu bauen; eine Ambra-Vanille-Komposition, die nach zwei Stunden weg ist, ebenso wenig.
Bei High Frequency stehen 2 Noten in der Basis, davon 2 in den langsam verdunstenden Gruppen (Harze, Hölzer, Süße, Moschus und Leder), und 2 in der flüchtigen Kopfnote. Der Unterbau ist vorhanden, aber schmal – lange Standzeiten sind damit nicht selbstverständlich.
Für Duftzwillinge folgt daraus zweierlei. Erstens gilt dieselbe Physik: Ein Dupe, der dieselbe Notenstruktur trifft, kann nicht deutlich länger halten als sein Vorbild, und ein Zitrusdupe hält nicht länger, weil er teurer ist. Zweitens gibt es doch einen Unterschied, und er liegt beim Duftölanteil – nachprüfen lässt er sich nicht, weil kein Anbieter seine Rezeptur veröffentlicht.
Die Begriffe dahinter im Einzelnen: Flüchtigkeit, Dampfdruck und Duftnote.
Verwandte Düfte
Die folgenden Düfte teilen die meisten Noten mit High Frequency. Gemessen ist die Schnittmenge der erfassten Noten, nicht der Geruchseindruck – wie stark eine Note dosiert ist, steht in keiner öffentlichen Quelle. Zwei Düfte mit denselben acht Noten können deshalb verschieden riechen.
- Sol de Janeiro Cheirosa '62 Brazilian Crush Cheirosa '625 von 7 Noten gemeinsam
- Câline Madame Chérie5 von 10 Noten gemeinsam
- Escada Magnetism5 von 26 Noten gemeinsam
- Joop! Joop! Homme4 von 12 Noten gemeinsam
- Parfums de Marly Pegasus4 von 9 Noten gemeinsam
- Versace Blue Jeans4 von 24 Noten gemeinsam
- Amouage Sunshine Woman4 von 11 Noten gemeinsam
- Parfums de Marly Pegasus Exclusif4 von 13 Noten gemeinsam
Duftzwillinge zu High Frequency
Erfasst sind 1 Duftzwilling aus 1 Shop (Maison Afford), der günstigste liegt bei 53,4 Cent pro Milliliter. Preise, Nähe zum Original und unsere Empfehlung stehen auf der Vergleichsseite – sie ändern sich zu oft, um in einem Artikeltext zu stehen.